Zivilcourage-Trainings

ZIVIL.COURAGE.WIRKT - Ausstellung & Trainings

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Eines der bekanntesten Beispiele für Zivilcourage war die Handlung von Rosa Parks am 01. Dezember 1955 in einem Bus in Montgomery, Alabama (USA). Der Bus-Boykott wird als Geburtsstunde der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gesehen. Rosa Parks Verhalten und die daraus entstandenen Aktionen bewirkten die Aufhebung der Segregationsgesetze in Bussen.

ZIVIL.COURAGE.WIRKT kombiniert eine ZIVILCOURAGE-AUSSTELLUNG mit ZIVILCOURAGE-TRAININGS.

Die bereits erwähnte Handlung der Bürgerrechtlerin ROSA PARKS mit ihren Auswirkungen sowie der Geschichte der afro-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung eröffnet den Blick auf ein berühmtes Beispiel von zivilcouragiertem Handeln mit weitreichenden, positiven Auswirkungen.

Die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd" war eine von der SS ausgerufene Hetzjagd auf die aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflohenen sowjetischen Häftlinge. ANNA HACKL (geb. Langthaler) und ihre Familie bewiesen in einer Zeit des brutalsten Terrorregimes in der österreichischen Geschichte zivilen Mut: Sie versteckten zwei der entflohenen Häftlinge bis zur Befreiung und rettet mit dieser Handlung das Leben dieser beiden Häftlinge.
In einer Firma, in der arbeitsrechtlich einige Misstände offensichtlich waren, stand KAROLINE ARRER auf und handelte: Im Wissen über die für sie möglichen negativen Auswirkungen, bereitete sie eine Betreibsratswahl vor.
Erst im Februar 2010 forderte eine Vorarlberger Gemeinde Zivilcourage. Engagierte BürgerInnen der GEMEINDE RÖTHIS traten für eine Familie ein, der in jenen Morgenstunden die Abschiebung in den Kosovo drohen sollte.

Diese und andere Geschichten kreieren im Rahmen der Ausstellung ZIVIL.COURAGE.WIRKT einen anschaulichen Einstieg in das Thema Zivilcourage.